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22.12.2016, 16:07 Uhr

"Markt und Straßen stehn verlassen..."

Mit dieser Zeile fängt das wunderschöne Weihnachtsgedicht des Oberschlesiers Josef Freiherr von Eichendorff an. Sie klingt vor dem Hintergrund des feigen, terroristischen Attentats in Berlin freilich ganz anders.

Adventsmarkt Delitzsch.

Auch von der festlichen Stimmung, die bei Eichendorff anklingt, ist plötzlich nicht mehr so viel da. Dennoch - bei allen Gedanken, die einem so im Kopf herumschwirren, ist es richtig, Eichendorffs Gedicht weiter zu leben: "An den Fenstern haben Frauen buntes Spielzeug fromm geschmückt, tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt". Die Freude auf die Ankunft Christi und ein schönes Familienfest lassen wir uns von "denen" nicht verderben. Gerade jetzt nicht.

Und so wünschen wir auch allen Delitzscher Bürgerinnen und Bürgern viel Freude auf die Ankunft des Herrn, ein gesegnetes, friedvolles und besinnliches Weihnachtsfest und eine "gnadenreiche Zeit!" Kommen Sie gut ins neue Jahr. Schöpfen Sie in der gesegneten Zeit die Kräfte, damit wir in 2017 gemeinsam in unserer Stadt weiterhin Erfolg haben.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!