Aktuelles

18.06.2019

CDU-Oberbürgermeister in Görlitz gewählt

Das Wahljahr 2019 hat Potenzial als ein Super-Wahljahr in die Geschichte einzugehen. Nach den Kommunalwahlen am 26. Mai waren bei Oberbürgermeisterwahlen bundesweit Stichwahlen notwendig. Am Sonntag (16. Juni 2019) hat der CDU-Kandidat Octavian Ursu die Stichwahl um das Bürgermeisteramt der Stadt Görlitz gewonnen, wozu auch wir ihm persönlich gratulieren und ihm Segen für sein Amt wünschen.

Die Wähler aller anderen Parteien in Görlitz hatten sich zusammengeschlossen und gegen den AfD-Kandidaten gestimmt. Dass sie dennoch nur etwa 55% bei der Stichwahl ausgemacht haben, zeigt aber auch, daß etwa 45 Prozent der Wähler die AfD bevorzugt hätten. Diese Wahl scheint kennzeichnend für die Stimmung in Sachsen.

Im Wahljahr 2019 scheint ein Debakel dem nächsten zu folgen. Wie weit Berlin von der Realität entrückt ist, zeigte am Montag der Tweet von AKK, wonach die CDU "die bürgerliche Kraft gegen die AfD" sei.

Das hat schon etwas von Selbst-Zerstörung der CDU.

Das christliche Menschenbild wird in der CDU immer in Programmen betont, aber die Taten sind es, an denen die CDU als Partei gemessen wird. Und da bröckelt der Kern des Christlichen, ohne den eine C-Partei keine solche mehr sein wird.

Schrittweise wurde der Familienbegriff entleert und die Ehe für alle mitgetragen, nur um in Berlin einen Schulterschluss nach links zu schaffen. Leider müssen wir heute konstatieren, dass die CDU ist der Gender-Ideologie nicht wirklich mit dem Christlichen Menschenbild entgegen getreten ist, sondern eher noch in Koalitionen mit den Grünen und der SPD zum Teil dieser Bewegung im fernen Regierungs-Berlin geworden war.

Die von der CDU aufgegebenen Positionen hat inzwischen die AfD besetzt und bindet zunehmend christlich-konservative Wähler, die früher CDU wählten. Die Statistiken der Wählerwanderungen sprechen eine eindeutige Sprache.

So viel zum Wahlsieg des CDU-Kandidaten Octavian Ursu in Görlitz, zu der wir herzlich gratulieren.